Aktuelle Meldungen zu den Gedenkstätten

Ausstellung „Hamburger Fußball im Nationalsozialismus

Die Ausstellung Hamburger Fußball im Nationalsozialismus – Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte wird vom 8. Juni bis 14. Juli 2024 gezeigt. Dokumentiert wird in der Ausstellung vor allem der Hamburger Fußballsport in all seinen Facetten. Wie veränderten der Nationalsozialismus und später der Krieg das Sport- und Vereinsleben? Individuelle Schicksale von Sportlern und Vereinsfunktionären sowie die Vorstellung einzelner Vereine zeigen die Auswirkungen der Sportpolitik der NSDAP, von Verboten und Verfolgungen, aber auch Mitläufertum. Die Ausstellung wir an den – fußläufig zueinander gelegenen – Orten, Geschichtsort Stadthaus und Mahnmal St. Nikolai, zu sehen sein.

Lange Nacht der Museen Hamburg 2024

53 Hamburger Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkorte öffnen in diesem Jahr ihre Türen für Kulturentdecker*innen aus aller Welt! Zwischen 18:00 bis 1:00 Uhr können bei der Langen Nacht der Museen die Sammlungen der Häuser im Schatten der Nacht zu erleben. Auch Gedenkorte wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und der Geschichtsort Stadthaus sind in diesem Jahr dabei. Hier geht es zum Programm.

Woche des Gedenkens Bezirk Hamburg-Mitte 2024

Viele Menschen aus dem Bezirk engagieren sich in Stadtteilarchiven, Geschichts- oder Lernwerkstätten, kulturellen Einrichtungen oder an Gedenkorten für die lokale Erinnerungskultur. Im Rahmen der jährlichen Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte präsentieren sich vom 20. April bis 8. Mai die Initiativen und Einrichtungen mit Führungen, Stadtrundgängen, Theater- sowie Filminszenierungen, Lesungen und Gesprächsrunden. Hier geht es zum Programm.

Ausstellung: Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute

Rechtsextreme Überzeugungen werden in Deutschland wieder verstärkt offen geäußert. Auch Gewalttaten von rechts nehmen bedrohlich zu. Diese Ausstellung erzählt die Geschichten der Betroffenen rechter Gewalt in Hamburg. Zugleich nimmt sie die Akteure und Netzwerke alter wie neuer Nazis in den Blick. Sie zeigt die Entwicklung rechter Gewalt in Hamburg über viele Jahrzehnte ebenso wie Formen von Gegenwehr aus Gesellschaft und Politik.
Die Ausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen wird mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft vom 19. Januar bis 18. Februar 2024 im Hamburger Rathaus gezeigt. Mehr Informationen und Begleitprogramm

Mahnmal für Sinti und Roma in Hamburg eingeweiht

Auf dem Friedhof Diebsteich ist am 26. November 2023 ein Mahnmal für Sinti und Roma eingeweiht worden. Die drei Meter hohe Stele, umgeben von einer kreisrunden Anlage mit Bänken und Säulen, erinnert an die Tausenden Sinti und Roma, die in der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden. Der Ort soll aber auch an den Widerstand und die Lebenskraft der Sinti und Roma während der NS-Zeit erinnern und ein Ort der Begegnung in der Gegenwart werden.

80 Jahre „Operation Gomorrha“

Im Netzwerk 80 Jahre „Operation Gomorrha“ haben sich institutionelle und zivilgesellschaftliche Akteur:innen zusammengeschlossen, um im Gedenkjahr mit einer Vielzahl an Angeboten über die Zerstörung Hamburgs im Zweiten Weltkrieg zu informieren. Alle Rundgänge, Vorträge, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen in vielen Hamburger Stadtteilen finden Sie hier.

Kolorierte Lithografie des Hannoverschen Bahnhofs, ca. 1872. SHGL

Installation: WARUM HIER? Geschichte und Gedenken im Lohsepark

Im Lohsepark befindet sich seit 2017 der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Doch wo war der Hannoversche Bahnhof eigentlich genau, und warum wurde er ab 1940 zur Abfertigung von Deportationszügen genutzt? Und wie konnte er nach 1945 aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden? Eine zweiteilige Installation gibt vom 22. April bis 15. Juli 2023 Einblick in die Geschichte des Ortes. Mehr Informationen unter WARUM HIER? Geschichte und Gedenken im Lohsepark (kz-gedenkstaette-neuengamme.de)

Ausstellung: „Vor uns lagen nur Trümmer“ KZ-Häftlinge im Einsatz nach der „Operation Gomorrha“

Vor 80 Jahren bombardierten die britische und die US-amerikanische Luftwaffe unter dem Codenamen „Operation Gomorrha“ Hamburg. Nach den Angriffen wurden auch Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme zu Aufräumarbeiten eingesetzt. Ihre Erfahrungen in der zerstörten Stadt stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Die Ausstellung im Mahnmal St. Nikolai ist vom 24. März bis 3. Mai 2023 täglich (außer Dienstag) zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Freier Eintritt zur Sonderausstellung. Mehr Informationen  unter: www.mahnmal-st-nikolai.de. Siehe auch Ausstellung „Vor uns lagen nur Trümmer“ KZ-Häftlinge im Einsatz nach der „Operation Gomorrha“

Ausstellung: Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus

Die Ausstellung „Auftakt des Terrors“ vermittelt einen Einblick in die bis heute weitgehend unbekannte Geschichte der ebenso zahlreichen wie unterschiedlichen frühen Konzentrationslager. Anhand vielfältiger Biografien von Verfolgten wird geschildert, wie die frühen Konzentrationslager dazu beitrugen, die nationalsozialistische Herrschaft abzusichern und wie sie zugleich dazu dienten, Instrumente des NS-Terrors zu erproben. Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte präsentiert diese Ausstellung in Kooperation mit dem Museum für Hamburgische Geschichte im Museum für Hamburgische Geschichte. Mehr Informationen

Erinnerungstafeln am Zwangsarbeiterlager in Hamburg-Lokstedt

Am 17. November 2022 wurde in Hamburg-Lokstedt am Ort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers an der Stresemannallee (damals Horst-Wessel-Allee) eine Erinnerungsstele eingeweiht. Die als „Ostarbeiterinnen“ bezeichneten Mädchen und Frauen waren aus der Sowjetunion verschleppt worden und mussten unter menschenunwürdigen Bedingungen Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie bei den Philips Valvo-Werken und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross (Habafa) leisten.

Haben Sie gewusst?

1949

wurde das erste Hamburger Mahnmal für NS-Opfer auf dem Ohlsdorfer Friedhof eingeweiht.

1941

wurde auf dem Bergedorfer Friedhof ein Gräberfeld für sowjetische Kriegsgefangene aus dem KZ Neuengamme angelegt.

15

Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme gab es in Hamburg.

500.000

Zwangsarbeitskräfte, darunter viele Frauen, arbeiteten von 1939 bis 1945 in Hamburg.

1943

starben beim Bombenangriff „Operation Gomorrha“ etwa 37.000 Menschen. KZ-Häftlinge bargen die Opfer.

Hören

können Sie den „Gedenkort zur Erinnerung an die Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz“: Die NS-Urteile wurden eingesprochen.

4

Gedenkorte befinden sich unter der Erde: Der Röhrenbunker Tarpenbekstraße, das Bunkermuseum, das Harburger „Mahnmal gegen Faschismus“ sowie die „Verhörzelle“ in Eppendorf.

1

Sitz hat das Mahnmal „Tisch mit 12 Stühlen“ für Besucher*innen frei.

Eine Rose

pflanzen können Besucher*innen an der „Gedenkstätte Bullenhuser Damm“ im Rosengarten.

3

Denkmaler erinnern an Hamburger Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Veranstaltungen

bis
Ausstellung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hauptausstellung

Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute

Rechtsextreme Überzeugungen werden in Deutschland wieder verstärkt offen geäußert. Auch Gewalttaten von rechts nehmen bedrohlich zu. Diese Ausstellung erzählt die Geschichten der Betroffenen rechter Gewalt in Hamburg. Zugleich nimmt sie die Akteure und Netzwerke alter wie neuer Nazis in den Blick. Sie zeigt die Entwicklung rechter Gewalt in Hamburg über viele Jahrzehnte ebenso wie Formen von Gegenwehr aus Gesellschaft und Politik. Siehe auch https://rechtegewalt-hamburg.de/

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Ausstellungen
11:00 - 12:30 | Rundgang
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Lebenssituation und Verfolgung von Sinti*ze und Rom*nja in Hamburg vor Beginn des Zweiten Weltkriegs

Seit über 600 Jahren leben Sinti*ze und Rom*nja in Hamburg und sind seitdem immer wieder von Ausgrenzungen und Anfeindungen betroffen. Ab Ende des 19. Jahrhunderts begann die Kriminalpolizei mit der Überwachung und Kriminalisierung der Menschen. Im Nationalsozialismus verschärfte sich die Verfolgung zunehmend, wobei hier u.a. das Inkrafttreten der „Nürnberger Gesetze“ 1935 und die Aktion „Arbeitsscheu Reich“ 1938 große Einschnitte für die Betroffenen bedeuteten. Dabei arbeitete die Kriminalpolizei eng mit Sozial- und Gesundheitsämtern sowie mit Forschungsinstitutionen zusammen. Der Rundgang von Sandra Wachtel am ehemaligen Stadthaus, bis 1943 Sitz zentraler Polizeidienststellen, nimmt die Situation von Sinti*ze und Rom*nja vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in den Blick und beleuchtet die Verschränkungen der an der Verfolgung beteiligten Institutionen.
Die Veranstaltung findet statt anlässlich des Europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti*ze und Rom*nja. Siehe dazu auch die Rundgänge am denk.mal Hannoverscher Bahnhof am selben Tag und in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 4. August 2024.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Geschichtsort Stadthaus
11:45 - 13:00 | Vortrag und Gespräch
Ohlsdorfer Friedhof, Sammelgräber der Bombenopfer, Mittelallee

Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Hamburg

Auf das Ohlsdorfer Friedensfest wurden schon mehrfach Angriffe verübt – Teil der langen Geschichte rechter Gewalt in Hamburg seit Ende des Zweiten Weltkriegs? Alyn Šišić und Lennart Onken, die die erfolgreiche Wanderausstellung „Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute“ der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte entwickelt haben, beschreiben anhand verschiedener Beispiele die Vielzahl rechter Gewalttaten in Hamburg. Sie informieren über Täter*innen und deren Netzwerke, über die Betroffenen der verübten Gewalt wie auch über verschiedene Formen der Gegenwehr quer durch die Jahrzehnte.
Eine Kooperation des Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Flyer Ohlsdorfer Friedensfest

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Friedhof Ohlsdorf - Mahnmal für die Opfer des "Feuersturms"
13:30 - 16:30 | Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Rundgang: Rom*nja und Sinti*ze im KZ Neuengamme

Im Konzentrationslager Neuengamme und seinen Außenlagern waren ca. 500 Rom*nja und Sinti*ze inhaftiert, ungefähr ein Drittel davon weiblich. Für die Betroffenen war es nach 1945 lange Zeit nicht möglich, Anerkennung für die ihnen widerfahrene rassistische Verfolgung zu erlangen. Hinzu kam, dass ein Großteil der Täter*innen nach Kriegsende weiterhin in den gleichen Positionen saß und rassistische Haltungen gegen Rom*nja und Sinti*ze auch in den Nachfolgestaaten vorherrsch(t)en. Um diesen Zuständen etwas entgegenzusetzen, gründeten Betroffene eigene Interessensorganisationen. So zum Beispiel die Hamburger Rom und Cinti Union, die in den 1980ern mehrmals eine Besetzung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme initiierte, um auf Kontinuitäten des Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*ze – insbesondere in Form von Abschiebungen – hinzuweisen.
Im Anschluss an einen dreistündigen Themenrundgang in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme findet im Haus des Gedenkens ein öffentliches Gespräch mit Beteiligten an den Protesten auf dem Gelände in den 1980er-Jahren statt (siehe eigener Eintrag).
Die Veranstaltung findet statt anlässlich des Europäischen Holocaust-Gedenktages für Rom*nja und Sinti*ze. Siehe dazu auch die Rundgänge im Geschichtsort Stadthaus und am denk.mal Hannoverscher Bahnhof am 3. August 2024.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Ausstellungen
16:00 - 17:30 | Rundgang
denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz, 20457 Hamburg

Warum hier? Geschichte und Gedenken in der HafenCity

Inmitten des Lohseparks befindet sich seit 2017 der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Er erinnert an die über 8.000 Menschen, die im Nationalsozialismus aus Hamburg und Norddeutschland von hier aus in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt wurden. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht bis 2026 ein Dokumentationszentrum, das diesen Teil der Hamburger Geschichte beleuchten wird. Im nahegelegenen Überseequartier wird es mit dem denk.mal Fruchtschuppen C zukünftig ein weiteres Erinnerungszeichen geben.
Wir laden Sie zu einer Erkundung dieser Gedenklandschaft in der HafenCity ein: Wer engagierte sich hier für welches Projekt, und welche Hindernisse waren dabei zu überwinden? Wie sehen gestalterische und architektonische Konzepte aus?
Ein Rundgang im Rahmen des Elbsommer Programms (www.elbsommer.com)
Treffpunkt: Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
denk.mal Hannoverscher Bahnhof
17:00 - 18:30 | Rundgang
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war im Nationalsozialismus eine Zentrale des Terrors. Dort befanden sich das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ thematisiert Maren Degener die Bau- und Nutzungsgeschichte des Gebäudekomplexes, die Verbrechen der dort ansässigen Polizeidienststellen und die Folgen, die sie für Tausende verfolgte Frauen und Männer hatten. Anmeldung hier.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Geschichtsort Stadthaus
15:00 - 17:00 | Konzert
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke

Kammerkonzert „Das Ende der Zeit“

Kammerkonzert „Das Ende der Zeit“ (Quatuor pour la fin du temps) von Olivier Messiaen. Das Quartett von Olivier Messiaen entstand im Kriegsgefangenenlager in Görlitz und wurde 1940 uraufgeführt. Eine Veranstaltung des Hamburger Kammerkunstverein e.V. Tickets im Vorverkauf über den Kammerkunstverein www.kammerkunst.de oder an der Abendkasse.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Ausstellungen
14:00 - 15:00 | Ausstellungseröffnung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hauptausstellung

Erinnern! Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Im April 1945, kurz vor Kriegsende, ermordeten SS-Männer 20 jüdische Kinder und mindestens 24 Erwachsene in einer verlassenen Schule am Bullenhuser Damm. Nach dem Krieg öffnete die Schule wieder. Das zivilgesellschaftliche Engagement beim Entstehen von Erinnerungsräumen wird in der dreiteiligen Ausstellung deutlich. Die Wanderausstellung der Vereinigung „Kinder vom Bullenhuser Damm“ erzählt vom Auffinden der Angehörigen und stellt sich der Frage: Was hat Geschichte mit mir zu tun? Die Ausstellung „Ewald Jauch und die Kinder vom Bullenhuser Damm“ beschreibt den Werdegang von einem der Täter. Das digitale Spiel „Erinnern! Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ lädt interaktiv dazu ein, sich mit dem Thema Erinnerungsprozesse zu beschäftigen.
Vor der Ausstellungseröffnung laden wir zu einer Kurzführung durch die Gedenkstätte ein (hierfür ist eine gesonderte Anmeldung nötig: HIER)

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Ausstellungen
bis
Ausstellung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hauptausstellung

Erinnern! Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Im April 1945, kurz vor Kriegsende, ermordeten SS-Männer 20 jüdische Kinder und mindestens 24 Erwachsene in einer verlassenen Schule am Bullenhuser Damm. Nach dem Krieg öffnete die Schule wieder. Die Erinnerung an die Kinder wird in dieser mehrteiligen Ausstellung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Die Wanderausstellung der Vereinigung „Kinder vom Bullenhuser Damm“ erzählt die Geschichte der Kinder vom Auffinden der Angehörigen bis zur Frage: Wann fängt Diskriminierung an? Die Ausstellung „Ewald Jauch und die Kinder vom Bullenhuser Damm“ beschreibt den Werdegang von einem der Täter. Dieser Teil der Ausstellung wurde initiiert und kuratiert von einer Geschichtsinitiative in Jauchs Geburtsstadt Schwenningen, gefördert von der Heinrich-Böll-Stiftung. Das digitale Spiel „Erinnern! Die Kinder vom Bullenhuser Damm“, dessen Entwicklung gefördert wurde von der Alfred Landecker Foundation, lädt interaktiv dazu ein, sich mit dem Thema Erinnerungsprozesse zu beschäftigen. In der Ausstellung wird eine erste vollständige Spielversion präsentiert und Einblicke in den Entwicklungsprozess gegeben.
Partner*innen: Carmen Pestka und Jörg Schlenker in Schwenningen, Heinrich-Böll-Stiftung, Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., Alfred Landecker Foundation, Paintbucket Games

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Ausstellungen