Aktuelle Meldungen zu den Gedenkstätten

Fragmented Memories. Neue Online-Ausstellung eröffnet

Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte präsentiert die neue englischsprachige Online-Ausstellung “Fragmented Memories”. Sie basiert auf der Ausstellung in der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel. Dort wird an die Geschichte der Hamburger Frauenaußenlager des KZ Neuengamme erinnert. Die Website stellt verschiedene Biografien von dort verfolgten Frauen vor, die Haftbedingungen und Zwangsarbeit in den Außenlagern, die Strafverfolgung nach 1945 und die Erinnerung an ehemaligen Lagerorten.

Zwei neue Gedenktafeln

Seit September 2025 erinnern zwei Gedenktafeln an Zwangsarbeiter*innen, die für die Hamburger Stadtreinigung arbeiten mussten. In Altona-Altstadt wurde eine Tafel am Karl-Möller-Sportplatz an der Max-Brauer-Allee eingeweiht. Dort waren 152 italienische Soldaten interniert, die zu Trümmerarbeiten gezwungen wurden. Eine weitere Gedenktafel erinnert an die über 2.800 Zwangsarbeiter*innen, die in der Müllabfuhr und Straßenreinigung eingesetzt wurden. Sie wurde vor dem Sitz der Stadtreinigung in Hammerbrook aufgestellt.

Tag des offenen Denkmals 2025

Vom 12. bis 14. September 2025 laden Hamburgs Denkmäler zu Erkundungstouren ein. Besucher*innen haben die Gelegenheit, die Vielfalt der Hamburger Denkmallandschaft zu entdecken. Bei Führungen, Rundgängen und einem bunten Familien- und Kulturprogramm können Interessierte Denkmäler erkunden, darunter einige, die meist nicht zugänglich sind. Hier geht es zum Programm.

Neue Dauerausstellung eröffnet

In der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule ist nach umfangreichen Sanierungen im Juli 2025 die neue Dauerausstellung „Jüdische Kinderwelten - die Geschichte der Israelitischen Töchterschule“ in die erweiterten Räume eingezogen. Der Gedenk- und Lernort ist ab sofort wieder für Schulklassen und Besucher*innen geöffnet, donnerstags von 14-17 Uhr, sonntags von 10 bis 14 Uhr, und nach Vereinbarung. Zum Beitrag des Hamburg Journals des NDR
 

 

denk.mal Fruchtschuppen C, 2025.

denk.mal Fruchtschuppen C eingeweiht

Am 16. Mai 1940 verhafteten Polizeibeamte etwa 1000 Sinti und Roma in Hamburg und Norddeutschland, sperrten sie in den Fruchtschuppen C im Hamburger Freihafen (heute HafenCity) und verschleppten sie am 20. Mai 1940 in das Zwangsarbeitslager Belzec im deutsch besetzten Polen. Es folgten weitere Deportationen nach Auschwitz-Birkenau. Daran wird 85 Jahre später wird am historischen Ort mit dem denk.mal Fruchtschuppen C im heutigen Überseequartier erinnert. Das sichtbare Erinnerungszeichen informiert mit Texten, Bildern und Zitaten über die Verfolgung und die Deportationen der Sinti und Roma aus dem norddeutschen Raum.

Aktion: Stimmen der Befreiten – Gedenken an das Kriegsende im Mai 1945

Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung möchten die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte sowie das Mahnmal St. Nikolai mit einer hamburgweiten Aktion die Stimmen derer in die Öffentlichkeit tragen, die vom NS-Regime verfolgt wurden. Alle zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sind eingeladen, sich mit verschiedensten Beiträgen an der Aktion zu beteiligen, damit die Stimmen der Befreiten gehört und ihre Geschichten erzählt werden. Möchten Sie auch an der Aktion teilnehmen? Dann finden Sie mehr Informationen hier

Save the date: Lange Nacht der Museen Hamburg am 26. April 2025

Am Samstag, den 26. April 2025, öffnen die Hamburger Museen von 18 Uhr bis 1 Uhr ihre Türen für interessierte Besucher*innen. Zahlreiche Museen und Gedenkstätten laden dann wieder zu einem vielfältigen Ausstellungs- und Sonderprogramm ein. Zwischen den Museen können Besucher*innen mit extra eingerichteten Busshuttle-Linien, einem Barkassen-Shuttle und den regulären hvv-Linien verkehren.
Nähere Infos zum Programm folgen bald unter https://www.langenachtdermuseen-hamburg.de/

 

Ausstellung: Ausgeraubt vor der Deportation. NS-Verfolgte im Fokus der Hamburger Finanzverwaltung

Noch bevor Züge der Deutschen Reichsbahn Deportierte aus Hamburg in Ghettos und Vernichtungslager transportierten, plünderte der NS-Staat die Verfolgten schrittweise aus. Auch Hamburger Finanz- und Zollbeamte waren an dieser Beraubung beteiligt. Ihre Rolle ist das Thema der neuen Ausstellung zur Hamburger Finanzverwaltung im Nationalsozialismus.
Die Ausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte wird vom 22. Januar bis zum 20. Februar 2025 im Hamburger Rathaus gezeigt. Mehr Informationen und Begleitprogramm finden Sie hier

#seeforfree 2024

Am Donnerstag, den 31.10., findet wieder #seeforfree statt! Viele verschiedene Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten können kostenfrei besichtigt werden. Hierfür öffnen insgesamt 47 Orte ihre Türen und stellen ein großes Angebot an Rundgängen, Vorträgen und Mitmach-Aktionen. Auch verschiedene Gedenkorte der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte sind mit dabei. Mehr Infos und das Programm gibt es hier

Tag des offenen Denkmals 2024

Unter dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte” findet in Hamburg vom 6. bis 8. September 2024 der Tag des offenen Denkmals statt. Bei Führungen und Rundgängen oder auf eigene Faust kann an diesem Wochenende die Hamburger Denkmallandschaft erkundet werden. Über 160 Museen, Gedenkstätten und Denkmäler bieten ein vielfältiges Programm und auch Einblicke hinter Türen, die sonst verschlossen sind. Zum Programm als pdf

Haben Sie gewusst?

1949

wurde das erste Hamburger Mahnmal für NS-Opfer auf dem Ohlsdorfer Friedhof eingeweiht.

1941

wurde auf dem Bergedorfer Friedhof ein Gräberfeld für sowjetische Kriegsgefangene aus dem KZ Neuengamme angelegt.

15

Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme gab es in Hamburg.

500.000

Zwangsarbeitskräfte, darunter viele Frauen, arbeiteten von 1939 bis 1945 in Hamburg.

1943

starben beim Bombenangriff „Operation Gomorrha“ etwa 37.000 Menschen. KZ-Häftlinge bargen die Opfer.

Hören

können Sie den „Gedenkort zur Erinnerung an die Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz“: Die NS-Urteile wurden eingesprochen.

4

Gedenkorte befinden sich unter der Erde: Der Röhrenbunker Tarpenbekstraße, das Bunkermuseum, das Harburger „Mahnmal gegen Faschismus“ sowie die „Verhörzelle“ in Eppendorf.

1

Sitz hat das Mahnmal „Tisch mit 12 Stühlen“ für Besucher*innen frei.

Eine Rose

pflanzen können Besucher*innen an der „Gedenkstätte Bullenhuser Damm“ im Rosengarten.

3

Denkmaler erinnern an Hamburger Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Veranstaltungen

bis
Rundgang
denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz, 20457 Hamburg

Rundgang zur Installation „Ich war zurückgekommen. Allein.“

Nur wenige NS-Verfolgte aus Hamburg erlebten das Kriegsende im Mai 1945. Die Installation stellt Perspektiven sechs Überlebender auf das Kriegsende und ihre Befreiung vor. Sie berichten von Freude und Erleichterung, aber auch von Trauer, Ungewissheit und Existenzsorgen. Auch erzählen sie von Ausgrenzung und Diskriminierung, die bis in die Gegenwart anhalten. Illustriert wurden diese Stimmen durch Zeichnungen der Künstlerin Paula Mittrowann. Die Präsentation der sechs zwei mal vier Meter großen Banner ist in der sogenannten Fuge am Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ zu sehen. In einem Rundgang stellt Henning Flinner die Installation vor.

Eine Veranstaltung im Rahmen von #seeforfree. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung.
Treffpunkt: Info-Pavillon am denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
denk.mal Hannoverscher Bahnhof
bis
Ausstellung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer Hauptausstellung

Un|sichtbarer Terror. Orte rechter Gewalt in Deutschland

Rechte Gewalt hat die Bundesrepublik seit ihren Anfängen begleitet. Der Fotograf Mark Mühlhaus hat mehr als 30 Schauplätze rechter Gewalttaten besucht. Seine Fotografien zeigen eine scheinbare Normalität. Sie fordern dazu auf, sich die Geschichten rechten Terrors vor Augen zu führen, die mit diesen Orten verbunden sind. Die Fotografien mit ihren zugehörigen Gewaltgeschichten werden ergänzt um die Stimmen von Überlebenden und Betroffenen rechter Gewalt. Sie geben in Hörstücken Einblicke in ihre vielfältige Auseinandersetzung mit erlebten Anschlägen, Übergriffen und Attacken und zeugen von den tiefen Spuren, die diese bei vielen hinterließ. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besichtigen. Eintritt frei.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Ausstellungen
18:00 - 19:15 | Rundgang
Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

Rundgang über das Kampnagel-Gelände

Seit 40 Jahren steht Kampnagel für zeitgenössische Performance, Tanz und Theater. Doch die Geschichte des Geländes geht noch viel weiter zurück. Erst mit dem Beginn einer tieferen Recherche und Aufarbeitung seit drei Jahren ist die Vergangenheit als Rüstungsfabrik während des Nationalsozialismus wirklich Thema, während der auf Kampnagel hunderte Zwangsarbeiter*innen verpflichtet waren. Im Rahmen der Ausstellung „Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus“ bieten wir an mehreren Terminen geführte Gelände-Rundgänge mit der eigens entwickelten [k]aleidoskop-App an, die die bisher unerzählten Geschichten von systematischer Zwangsarbeit auf Kampnagel erfahrbar macht.

Eine Kooperation zwischen Kampnagel und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.

19:00 - 20:30 | Vortrag
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Kuratorinnenvortrag „Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus“

Der Vortrag behandelt die Geschichte der Hamburger Kulturpolitik während der Zeit des Nationalsozialismus und stellt die Frage danach, wie der Nationalsozialismus das Hamburger Kulturleben veränderte. Neben den beiden Kultursenatoren der NS-Zeit werden von Ausstellungskuratorin Gisela Ewe weitere zentrale Akteure vorgestellt, welche die Kulturpolitik der Zeit bestimmten. 
Anhand von kulturpolitischen Zäsuren wie etwa der Schließung einer Ausstellung im Kunstverein Hamburg 1936 werden Dynamiken und Entwicklungen der NS-Kulturpolitik aufgezeigt. Konkrete Fallbeispiele aus den Museen und Theatern der Hansestadt verdeutlichen, welche Funktion Kultur für die Nationalsozialisten hatte und wie sich die gleichgeschalteten Häuser mit dem System arrangierten. Betrachtet werden dabei einzelne Künstler, die sich dem NS-Regime andienten, aber auch solche, welche verfolgt und drangsaliert wurden. Um Anmeldung wird gebeten! 

19:00 - 21:00 | Podiumsgespräch
MARKK Museum am Rothenbaum – Künste und Kulturen der Welt, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

Zwischen Museum und Universität: „Rassenkundliche“ Praxis in Hamburg in der Zeit des Nationalsozialismus

Im Mai 1928 eröffnete das Hamburger Museum für Völkerkunde die sogenannte „Rassenkundliche Schausammlung”, die zur Anthropologischen Abteilung des Museums gehörte. Der Kurator Walter Scheidt stellte hier seine Theorien zu Vererbungsprozessen und „Rassenunterschieden” dar. Mit Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 gewann die „Rassenkunde“ an gesellschaftlicher Bedeutung und Scheidt übernahm eine Professur am neu eingerichteten „rassenkundlichen“ Institut der Universität Hamburg. Schausammlung und Anthropologische Abteilung verbleiben vorerst im Museum. Das Werkstattgespräch beleuchtet im Hamburger Kontext Geschichte und Wirkung der praktizierten Anthropologie in Museum und Universität vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus.

Ein Gespräch mit Dr. Philipp Kröger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter "Geschichte der Gegenwart" der Universität Siegen, Mats Lassen, Doktorand an der Fernuniversität Hagen und Jana C. Reimer (MARKK)

11:00 - 13:30 | Film und Gespräch
Abaton Kino, Allende-Platz 3, 20146 Hamburg

Spielfilm: „Die Frau in Gold“

„Die Frau in Gold“ (2015) basiert auf der Geschichte von Maria Altmann (Helen Mirren), einer jüdischen Holocaust-Überlebenden, die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg versucht, das bis heute berühmte Gemälde ihrer Tante – Gustav Klimts Porträt der Adele Bloch-Bauer I – von der Republik Österreich zurückzuerhalten. Das Porträt war von den Nationalsozialisten aus dem Familienbesitz geraubt worden.

Im Anschluss an den Film bieten wir ein vertiefendes Gespräch zum Thema Restitutionen im Kunstbetrieb an. Mit der Expertin und Kunsthistorikerin Silke Reuther spannen wir einen Bogen zu der Situation in Hamburg und den hier vor Ort erfolgten bzw. nicht erfolgten Restitutionen von geraubter Kunst.
Moderation: Sophia Annweiler (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte).

Tickets über www.abaton.de

13:00 - 15:00 | Buchvorstellung
Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

Buchvorstellung anlässlich des 100. Geburtstags von Steffi Wittenberg

An Steffi Wittenbergs 100. Geburtstag lädt ihre Familie gemeinsam mit dem VVN-BdA Hamburg und dem Auschwitz-Komitee zu einer Erinnerungsveranstaltung und der Vorstellung ihrer Biographie ein.


Das Buch erscheint im Hentrich&Hentrich Verlag und ist verfasst von Erika Hirsch, der früheren Leiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule in Hamburg. Grundlage sind neben einer Fülle von spannenden Originaldokumenten, die Steffi und ihr Mann Kurt hinterlassen haben, mehrere aufgezeichnete lange Zeitzeugeninterviews, die sie in den 1990er-Jahren gegeben haben.

Die Veranstaltung findet im Metropolis-Kino statt, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Musikalische Untermalung: Grupo Resistencia Hamburg

18:00 - 20:00 | Vortrag
Altonaer Museum, Museumsstraße 23, 22765 Hamburg

Das Altonaer Museum im Nationalsozialismus

Die Kulturpolitik der Nationalsozialisten war nicht nur von Antisemitismus geprägt, auch der Germanenkult spielte eine Rolle. Das Altonaer Museum gestaltete diese kulturpolitischen Entwicklungen mit. Ein Ausstellungsraum, der „jüdische Kultraum“, wurde direkt im Jahre 1933 entfernt. 1936 eröffnete eine vielbeachtete frühgeschichtliche Abteilung. Nicht nur darüber beanspruchte das Museum letztlich auch im Konstrukt „Groß-Hamburg“ seinen Platz. Der Vortrag von PD Dr. Yvonne Robel (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg) beleuchtet, wie sich nationalsozialistische kulturelle Praxis im Altonaer Museum niederschlug.

14:00 - 19:00 | Fortbildung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Materielle Zeugnisse: Zeichnungen und Artefakte aus Konzentrationslagern in der Vermittlungsarbeit

Alltagskulturelle und künstlerische Ausdrucksformen fanden sich in allen Konzentrationslagern, trotz der Bedingungen von Zwang und Gewalt. Die Forschung unterscheidet hierbei zwischen erlaubten, erzwungenen und verborgenen Praktiken. In den Archiven der Gedenkstätten sind heute zahlreiche Artefakte erhalten – darunter Schnitzereien, Miniaturen, selbstgefertigte Hefte mit Gedichten oder Liedtexten sowie Zeichnungen. Viele dieser Objekte werden in Ausstellungen präsentiert und finden Anwendung in der pädagogischen Vermittlungsarbeit.
Die Fortbildung stellt ausgewählte Artefakte sowie Biografien von Künstler*innen vor, die auch im KZ Neuengamme oder in dessen Außenlagern inhaftiert waren. Im gemeinsamen Austausch werden Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit Bildern und Objekten in der Bildungsarbeit erörtert. Dabei wird insbesondere die Frage thematisiert, welche Erzählungen diese materiellen Zeugnisse ermöglichen – und welche sie ausblenden.
Ziel der Veranstaltung ist es, Zugänge zu einer sensiblen und reflektierten Vermittlungspraxis zu eröffnen und die eigenen Wahrnehmungs- und Sehgewohnheiten kritisch zu hinterfragen.
Die Fortbildung richtet sich an alle Interessierten.

Referierende: Dr. Christiane Heß (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)
Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 3 Euro/Person vor Ort erhoben.
Anmeldung hier.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Ausstellungen
14:00 - 16:00 | Rundgang
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Die Hamburger Kulturlandschaft im Nationalsozialismus

Der Stadtrundgang verbindet Theater, Museen und Konzerthäuser in der Hamburger Neustadt und beleuchtet ihre Geschichte im Nationalsozialismus. Wie reagierten diese Kulturinstitutionen auf den Nationalsozialismus? Wo machten sie mit oder boten dem Nationalsozialismus vielleicht auch eine Bühne? Welche Handlungsspielräume konnten sich vor allem einzelne Künstler*innen erhalten? Wer wurde wann vom Kulturbetrieb ausgeschlossen? Die Geschichte der unterschiedlichen Häuser im Zentrum ermöglicht es, die Rolle und Funktion von Kultur für den NS, aber auch für unterschiedliche Menschen und ihren Alltag in den Blick zu nehmen.

Treffpunkt: Geschichtsort Stadthaus
Anmeldung hier.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Geschichtsort Stadthaus